Es ist nicht nur die Zeit und die Bequemlichkeit

Gute Gründe für Online-Seminare

„Mit Online-Seminaren sparen Sie Zeit und können bequem von zu Hause arbeiten.“ Mit diesem Argument werden oft Teilnehmer für Online-Seminare geworben. Für Trainer trifft es natürlich genau so zu.

Beides stimmt und finde ich auch sehr angenehm.

Doch das ist nicht der Hauptgrund, warum ich Online-Seminare immer mehr schätze und es immer mehr der Schwerpunkt meiner Arbeit wird.

Es hat vor allem inhaltliche Gründe. Es betrifft die Qualität der Arbeit und das Ergebnis für meine Teilnehmer. Denn für mich geht das Hand in Hand: Ich möchte Freude an meiner Arbeit haben und sie sinnhaftig finden – und ich möchte etwas tun, was meinen Kunden und Teilnehmern auch wirklich weiterhilft und nützt.

Beides kann ich online ungleich besser und intensiver als in Präsenzseminaren. Das wird Sie jetzt vielleicht verblüffen.

Wie komme ich zu dieser Behauptung?

Durch Erfahrung! Auch ich hätte es nie für möglich gehalten. Weder, dass ich gerne Online-Seminare mache- schließlich war ich suggestopädische Trainerin, die in ihren Seminaren auch viele Spiele und Bewegung einbaut, also viele kinästhetische Elemente hineinnahm. Das geht online ja schon mal gar nicht – oder?

Zum anderen dachte auch ich: der direkte Konktakt ist viel hilfreicher, ich muss die Leute sehen.

Sicher gibt es Themen, bei denen das hilfreich ist – wobei ich sogar hervorragende Seminare zu Rhetorik und Körpersprache online erlebt habe. Es ist eben sehr viel mehr möglich, als man erst einmal denkt.

Lesen Sie weiter:
– Individuelle Betreuung – mehr wie ein Einzelcoaching
– Begleitender Transfer – sofort in der Praxis testen
Intensiver Kontakt und Austausch in der Gruppe
– Was ist mit der Gruppendynamik?
– Miteinander sprechen
– Am besten selber ausprobieren

Individuelle Betreuung – mehr wie ein Einzelcoaching

Doch bei meinen Themen ist es eben nicht nur möglich, sondern ich erlebe, dass ich viel intensiver mit jedem einzelnen Teilnehmer arbeiten kann, als das in einem zweitägigen Präsenzseminar mit 12 Teilnehmern möglich wäre.

Das ist der eine Punkt. Ich lese alle Beiträge von allen Teilnehmern und beantworte sie individuell. So kann ich beispielsweise in der Online-Trainer-Ausbildung mit jedem Teilnehmer an seinem konkreten Seminarkonzept arbeiten. Das wäre bei einem Präsenzseminar so im Detail nicht möglich. Da habe ich die Methoden vorgestellt, den Input gegeben und die Teilnehmer haben in der Zeit zwischen den Modulen alleine daran weiter gearbeitet. Und im Seminar dann höchstens kleine Sequenzen vorstellen oder ausprobieren können.

Begleitender Transfer – sofort in der Praxis testen

Online können Sie Ihre Seminare über einen längeren Zeitraum einrichten. So dass die Teilnehmer die Möglichkeit haben, Gelerntes oder Ausgearbeitetes in der Praxis zu testen. Ein Zeitmanagement-Tool direkt am Arbeitsplatz ausprobieren und dann rückmelden, ob es passt oder nicht. In einem Seminar eine neue Methode ausprobieren und im Forum über die Ergebnisse und Erfahrungen berichten.

Dann kann ich zusätzliche Tipps geben, evtl. alternative Methoden vorschlagen und gemeinsam weitere Ansätze entwickeln.

Intensiver Kontakt und Austausch in der Gruppe

Nicht zu unterschätzen ist auch die unterstützende Kraft der Gruppe. Sie können bei Facebook sehen, wie sich dort zu allen möglichen Themen geschlossene Gruppen bilden, wo sich Menschen zu unterschiedlichene Themen austauschen, unterstützen, diskutieren. Dort finden sozusagen ständig kleine Mini-Online-Seminare statt: Ob Sie lernen, Videos zu drehen oder Online-Produkte zu vermarkten, Flipcharts  zu zeichnen oder Tipps fürs Home Office bekommen.

In einem Online-Seminar arbeiten die Teilnehmer in einem geschützten Forum und können sich dort während des Online-Seminars austauschen. Auch zwischen den Modulen steht es offen und noch eine Weile anschließend.

Da kommen noch eine Menge zusätzlicher Erfahrungen, Tipps und Unterstützung zusammen, was ich so intensiv in Präsenzseminaren auch nicht erlebe. Da gibt es mal einen kurzen Austausch in der Pause oder auch in Arbeitsgruppen, aber von den meisten anderen Teilnehmern hat man nicht wirklich viel mitbekommen.

Was ist mit der Gruppendynamik?

Gruppendynamik findet immer statt, auch schriftlich und in Online-Seminaren. Das fand ich bei meinem allerersten Seminar als Teilnehmerin vor allem erstaunlich und war hochentzückt, wie intensiv der Austausch war und wie ich mich mit einigen anfreundete, mit denen ich bis heute Kontakt habe.

Natürlich ist das Kennenlernen und Begegnen in einem Forum anders. Aber nicht schlechter. Auch nicht weniger. Es ist einfach nur anders. Und da wir Menschen alle sehr unterschiedlich sind, kommen da unter Umständen Fähigkeiten und Talente zum Vorschein, die in einem Präsenzseminar untergehen.

Eher introvertierte Menschen schreiben plötzlich sehr persönlich und zeigen mehr von sich als in einer Runde im Präsenzseminar. Manche zeigen einen feinen Humor, andere verschenken freigiebig ihr Wissen, stellen Materialien und Bilder ein.

Miteinander sprechen

Die bisherigen Punkte bezogen sich auf Online-Seminare in einem Forum, also mit asynchroner Arbeit. Ergänzend dazu führe ich bei längeren Seminare auch immer Live-Online-Seminare durch,  bei denen wir uns gleichzeitig in einem virtuellen Klassenraum treffen und auch miteinander sprechen können und über die Webcam sehen. Als Ergänzung finde ich solche Webinare auch wunderbar, dort können schnell Fragen geklärt werden und auch die Gruppe kann sich so noch auf andere Art kennenlernen. Wir können hier auch interaktive Übungen und Spiele machen, selbst Yoga am PC ist möglich.

Am besten selber ausprobieren

Daher kann ich Sie nur einladen: Probieren Sie es aus, ehe Sie entscheiden, ob Online-Seminare zu Ihnen passen oder nicht. Ob als Teilnehmer oder Trainer.

Doch eine Warnung möchte ich dazu abgeben. Fußen Sie Ihr Urteil nicht auf eins der undendlich vielen kostenlos angebotenen Webinare. Denn das sind sehr oft reine Werbeveranstaltungen, Power Point Vorträge der übelsten Art. Selbst wenn mal eine Umfrage durchgeführt wird – Sie finden dort selten wirklich interaktive und lebendige Methoden.

Die guten Trainer, die ich im Webinar-Bereich kenne, nehmen Geld für Ihre Webinare, weil sie ebenso wie ich, ihr Wissen nicht einfach verschenken. Ich mache durchaus für bestimmte Projekte auch schon mal kostenlose Info-Webinare, die ich dann aber auch als solche kennzeichne. Aber auch dort sollten die Teilnehmer schon etwas kennenlernen von kreativen Webinar-Methoden und einen Nutzen daraus ziehen können. Sozusagen als Pröbchen meiner Arbeit. Und nicht nur einem Vortrag mit langweiligen Folien lauschen.

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