Meine Liebesgeschichte mit der Suggestopädie

Meine Liebesgeschichte mit der Suggestopädie

Zur Vorgeschichte dieser Geschichte

„Aufschwung für die DGSL“ war der Titel einer Arbeitsgruppe, die sich auf einem  DGSL-Kongress vor vielen Jahren in Stuttgart abends zusammensetzte. Es ging vor allem darum: Wie können wir die Suggestopädie einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen?

Damit zusammen hängt natürlich die Frage: Wie können wir deutlich machen, dass sich hinter dem leider erst einmal eher abschreckenden Begriff „Suggestopädie“ etwas Wunderbares verbirgt. Etwas, das allen Lehrern und Trainern, Lernern und Teilnehmern das Leben enorm versüßen und erleichtern kann.

Es bildeten sich verschiedene Untergruppen und ich landete in einer, die sich um eine Zieldefinition bemühte: Wohin will die DGSL?

Während der sehr engagierten Diskussion fiel dann den Begriff „Suggestopädisches Coming out“! Genau, das war’s! Nicht mehr schamhaft dem Kind einen anderen Namen geben, sondern stolz und offensiv an die Öffentlichkeit treten.

Suggestopädie ist etwas Tolles und jeder soll wissen, dass ich als Trainer/in so arbeite!

Zu Hause spann ich diesen Vergleich dann weiter und heraus kam dann meine Liebesgeschichte mit der Suggestopädie.

Beginn der Liebesgeschichte

Zuerst einmal wurde mir klar: diese Liebesbeziehung besteht schon lange.

1984 traf ich sie zum ersten Mal auf einem Seminar mit Prof. Dr. Charles Schmid – und es war Liebe auf den ersten Blick. Vieles war mir schon vertraut, es handelte sich also um die viel besungene „Seelenverwandtschaft“, aber ich lernte sie erstmals als Ganzes kennen, in ihrer ganzen Schönheit und Pracht, mit ihrer Vielfältigkeit. Und unsere Begegnung war ausgesprochen fruchtbar. Noch auf dem Seminar fügte ich Elemente einer vorher entwickelten Methode zu einem Ganzen zusammen und es entstand „Die Ballonreise – Ein interkulturelles Begrüßungsspiel“, die inzwischen vielfach veröffentlicht wurde in Büchern und Zeitschriften.

Und wie es frisch Verliebten so geht: ständig beschäftigte ich mich damit, erzählte allen davon. Meine Seminarkonzepte wurden überarbeitet, im nächsten Seminar wurden sofort die ersten neu entwickelten Methoden eingesetzt.

Was macht eine Liebesbeziehung sonst noch aus? Mir fielen folgende Vergleiche ein.

Merkmale einer Liebesbeziehung

* Ich kann ohne sie nicht sein

Stimmt, ich arbeite in meinen Seminaren immer und durchgängig suggestopädisch, nicht nur partiell. Auch in Firmenseminaren!

Immer wieder begegne ich leider den Vorbehalten, dass das nicht möglich sei – aber ich mache es seit vielen Jahren. Dazu muss ich vielleicht sagen: ich kann auch gar nicht anders. Denn es erscheint mir nicht sinnvoll, langweilige Power- Point Vorträge zu halten, nur weil das vielleicht erst einmal erwartet wird, wenn ich der Überzeugung bin, dass so niemand optimal lernt.

Zu Beginn des Seminars verliere ich auch nur wenige Sätze, dass die Methoden vielleicht erst einmal etwas ungewöhnlich sind, aber ich sie aus guten Gründen einsetze. Weil die Teilnehmer so mehr aufnehmen können, es ihnen außerdem sicher mehr Spaß machen wird. Dass kein Mensch nur durch zuhören lernt usw.

Außerdem gehen Menschen ja meist auf ein Seminar, um etwas Neues (kennen zu) lernen. Das biete ich ihnen.

Ich fordere sie auf, es einfach mal auszuprobieren und zu schauen, ob und wie es ihnen hilft.

* Ich denke immer an sie

Nö, sie ist einfach immer da, also schon eher wie ein altes Ehepaar, das sich schätzt.

* Ich erzähle anderen davon, wie toll sie ist –

 Ja, bei jedem Workshop und Vortrag auf Kongressen und in jedem Seminar! Ich setze ja ständig suggestopädische Methoden, Medien und Materialien ein und bei Seminaren mit Trainern und Lehrern sage ich dann jedes Mal: dies ist eine Methode aus der Suggestopädie.

Zu Beginn eines solchen Seminars frage ich immer: wer kann sich unter dem Begriff „Suggestopädie“ etwas vorstellen – und anschließend erläutere ich sie in kurzen Sätzen.

Auch und gerade in meinen Online-Seminaren  war von Anfang an mein Ziel, auch hier suggestopädische Elemente so umzuwandeln, dass sie auch online möglich sind.

*  Sie nimmt viel Raum in meinem Leben ein

 Ja, das kann man wörtlich nehmen:

Ich habe ihr viel Platz in meiner Wohnung eingeräumt: die Poster und Flipcharts in einem großen Architektenschrank unterm Dach, Bücher und Material im Büro, im Keller das ganze Spiel- und Requisiten-Material usw.

* Ich tue viel für sie –

 Ja, ich bereite die Seminare entsprechend intensiv und liebe-voll vor, ich schleppe mich für sie halb zu Tode, gebe dauernd Geld für sie aus, weil ich wieder verrückte Requisiten für Lernlandschaften oder ein tolles Flingo- Spiel kaufe.

* Ich mache mich „fein“ für sie –

Na ja, ich verkleide mich öfter in Seminaren als Beduine oder setze große Ohren und Münder auf, um die Lerntypen einzuführen (das sieht aber eher bekloppt aus, als dass ich damit eine Geliebte reizen könnte – oder??J)

* Bis dass der Tod uns scheidet –

Ja, das ist wohl eine lebenslängliche, dauerhafte Beziehung und sie besteht schon seit 1984.

* Bin ich auch treu und monogam? –

Nun ja, ich nehme auch andere verwandte Ansätze auf (AL, Master etc.), was aber in meinen Augen auch alles „Suggestopädie“ ist.

Also, es sind nicht mal „Affären“, sondern – richtig: es sind die Kinder der Suggestopädie! Bin ich also doch nicht untreu – Gottlob!

* Ich besinge sie in Gedichten und Liedern –

  • Ja, ich habe u.a. ein suggestopädisches Reim-Blödel-Gedicht geschrieben. Ich schreibe auch in allen meinen Büchern darüber, in meinen ersten Büchern habe ich extra Kapitel über Suggestopädie geschrieben und auch in den späteren Büchern erwähne ich sie immer wieder mit Namen. Und schließlich habe ich ihr dann ein ganzes eigenes Buch gewidmet.
  • Zauberwelt der Suggestopädie.

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