Zeigst du dich gerne?

Fällt es dir leicht, dich öffentlich zu zeigen? In den Social Media oder gar in einem Video?

Manchen Trainerinnen, Coaches etc. ist das eher unangenehm.
Sie zeigen vielleicht Ihre Expertise, schreiben über Ihr Thema, aber sie zeigen sich nicht persönlich.

Doch unsere Kunden kaufen bei Menschen, nicht abstrakte Produkte.
Sie wollen wissen, bei wem sie vielleicht einen Kurs buchen.

 

Fotos von dir auf deiner Webseite und in den Social Media

Leider lesen auch viele kaum noch, was auf der Webseite steht.

Aber sie schauen sich die Bilder an.
Wer ist dieser Mensch?
Ist sie mir sympathisch?
Kann ich mir vorstellen mit ihr zu arbeiten?

Ich habe nun nach vielen Jahren endlich noch einmal neue Fotos machen lassen.
Bei einer ganz hervorragenden Fotografin* in Limburg.

Damit werde ich meine Webseite aufhübschen, und ebenfalls meine Social Media Beiträge.

 

Zwei Fragen zu deiner Sichtbarkeit

  • Lässt du dich gerne fotografieren?
  • Bist du auf Social Media aktiv?

Das sind jetzt offensichtlich zwei unterschiedliche Themen, sie hängen aber durchaus zusammen.

Falls du mehr als genug Teilnehmer und Kunden nur durch Mundpropaganda bekommst, brauchst du nicht weiterzulesen.

Falls das aber nicht reicht, dann schau doch mal, wie es mit deiner Sichtbarkeit aussieht und wo du vielleicht noch etwas verbessern und nachlegen könntest.

 

Was passt zu dir?

Es gibt natürlich unendlich viele Möglichkeiten, wie und wo du dich sichtbar machen kannst.

Vorweg möchte ich dir dazu folgende Empfehlungen geben:

  1. Wähle das aus, was dir am meisten entspricht und was dir selbst auch Freude macht und was dir (relativ) leicht fällt.

  2. Verzettele dich nicht! Wenn du auf allen Plattformen rumtanzt, wird meistens nichts wirklich gut. Du musst dich da wirklich einarbeiten, um zu verstehen, wie sie ticken, das ist sehr unterschiedlich.

  3. Schreiben oder Videos?

  4. Wozu brauchst du Fotos?

 

Schreiben

Wenn dir schreiben leichter fällt (da kannst du dich ja auch noch ein wenig verstecken :-)) , dann hast du wiederum verschiedene Möglichkeiten.
* einen Newsletter
* einen Blog
* Social Media Beiträge
– da musst du wieder entscheiden wo:
– auf LinkedIn
– auf Facebook
– auf instagram

Ich habe mir sagen lassen, dass diese Plattformen sehr unterschiedlich bedient und bespielt werden müssen. Du kannst nicht einfach den gleichen Beitrag in allen drei Formaten veröffentlichen.

 

Videos

 

Je nachdem, welches Thema du hast, kann es sinnvoll sein, Videos zu machen. Du willst etwas konkretes zeigen? Wie man eine Software bedient, etwas herstellt oder bastelt? Da sind Videos unverzichtbar.

Aber auch bei anderen Themen kannst du mit Videos Menschen auf ganz andere Art erreichen.
Sie sehen und hören dich und können dich ganz anders erleben als in einem Text.

Du kannst/ solltest Videos auf einem YouTube-Kanal veröffentlichen.
Du kannst zusätzlich Reels und Shorts und auch Videos in den Social Media zeigen.
Da zeigst du dich schon sehr konkret und deine potenziellen Kunden können dich erleben und in Aktion sehen.

 

Fotos

 

Was hat es nun mit den Fotos auf sich?

Wenn du lieber nur schreibst, kommst du um Fotos nicht herum.
Ein Blogbeitrag braucht mindestens ein Beitragsbild, und je nach Thema auch noch weitere Fotos im Beitrag.

Auch auf den Social Media sind in der Regel Bilder über den Beiträgen.

Klar geht es auch ohne, aber du möchtest ja, dass möglichst viele Menschen deinen Beitrag lesen. Und Fotos ziehen einfach mehr Aufmerksamkeit auf sich als reiner Text.

Bisher habe ich meist Fotos eingestellt, die mit dem Thema meines Beitrags zu tun hatten, eine Methode zeigen, ein Flipchart oder ähnliches.
In letzter Zeit bin ich auch immer öfter auf den Fotos zu sehen.

 

Fotos von dir

Womit ich länger haderte war der Eindruck, dass vor allem solche Beiträge viele Leser, Likes und Kommentare hatten, bei denen ein Foto des Autors/ der Autorin über dem Beitrag zu sehen ist.
Besonders bei LinkedIn fiel mir das ganz extrem auf.

Wieso das denn? Es geht doch nicht um mich? Sondern um die tolle Methode XY?

Aber es scheint zu funktionieren.

Und es war nicht immer das gleiche Foto. Die mussten ja Berge von Fotos in Reserve haben, so dass sie zu jedem Thema ein anderes hervor zauberten.

Wie sieht das bei dir aus?
Veröffentlichst du auch Fotos von dir?
Hast du genug unterschiedliche Fotos zur Auswahl, so dass du auch verschiedene in den Social Media einsetzen kannst?

 

Wie bekomme ich gute Fotos?

Selfies

Zum einen habe ich einen Selfie-Workshop mitgemacht bei Viola Haderlein. Erst einmal rein aus Neugierde und Spaß, aber dann merkte ich: Holla, das macht Sinn! Da kann ich passend zum Thema eine Geste machen, eine Pose einnehmen, irgendwohin zeigen oder mich in die passende Umgebung stellen.

Den Workshop muss ich dringend noch weiter nacharbeiten, damit ich dran bleibe…

Aber das ist auf jeden Fall schon mal ein guter Weg, um eine größere Auswahl unterschiedlicher Fotos für die Social Media zu produzieren.
Dabei ist es hilfreich, wenn du einen Selfie-Stick hast, den du auch aufstellen kannst.  
Ansonsten ist es empfehlenswert, wenn das Licht von vorne kommt. Probier einfach ein bisschen, mach einige Probefotos, dann sieht du schon selbst, was gut aussieht und passt.

Ich habe direkt während des Workshops schon losgelegt und hier ist eins der ersten Fotos.
Gar nicht so schlecht für ein Selfie – oder?

 

 



Ein professionelles Fotoshooting

 

Ja, und nun habe ich auch das Thema endlich in Angriff genommen. Die Fotos auf meiner Webseite sind über 10 Jahre alt, da hatte ich noch lange Haare.

Und habe nun ein Fotoshooting bei einer richtig tollen Fotografin* (siehe weiter unten) gemacht, die es tatsächlich geschafft hat

    • dass ich ziemlich schnell locker wurde
    • dass es mir richtig Spaß gemacht hat
    • dass vor allem richtig richtig gute Fotos dabei herausgekommen sind.
    • und vorher gab es auch noch ein Styling für die Haare und Makeup. Also ein komplettes Rundum-Sorglos-Paket.

Das ganze fand im schönen Limburg statt, ein zauberhaftes Städtchen mit alten Häusern und Straßen und dem Dom. Sehr schöne Foto-Hintergründe.

 

 

Sie sind leider noch nicht auf meiner Webseite (außer hier im Beitrag), weil ich dann gleichzeitig auch sonst einige Veränderungen vornehmen möchte, damit das alles gut zusammen passt. Und das braucht ein bisschen Zeit!

Aber in den Social Media kannst du auch schon einige sehen.

Und falls du wissen möchtest, wem ich die tollen Fotos zu verdanken habe:

*Marianne Künzel-Patuschka, New-You-Image 

 

Falls du Hemmungen hast, dich zu zeigen

Falls du zu den ganz Zurückhaltenden gehörst und denkst: Es geht doch nicht um mich, sondern um mein Thema, mein Angebot etc.

Dann hilft dir vielleicht, wenn du dir klar machst: Das, was du anbietest, kann ja sicher ganz vielen Menschen helfen, ihr Leben oder ihr Business besser zu gestalten, bestimmte Probleme zu lösen, etwas Tolles zu lernen.

Du hilfst also anderen mit deinem Angebot.

Aber nur, wenn sie dich und dein Angebot auch wahrnehmen können.
Dazu sind Fotos einfach ein total hilfreiches Instrument. Es geht schnell, es geht tief und ist meist unbewusst.

“Ah, die ist mir sympathisch. Die möchte ich gerne besser kennenlernen…”:
Und dann lesen sie auch etwas intensiver, was du zu sagen und mitzuteilen hast.

 

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Wer schreibt hier?

Zamyat Portrait

Zamyat M. Klein ist Diplom-Pädagogin, Train-the-Trainer-Expertin und Kreativitätstrainerin mit über 40 Jahren Erfahrung.

Sie ist Gründerin der OAZE Online-Akademie und Autorin von mehr als 20 Büchern rund um kreative Seminarmethoden – darunter “Kreative und lebendige Live-Online-Seminare” und „150 kreative Webinar-Methoden“.

Seit 2006 entwickelt sie lebendige und interaktive Online-Seminare, die Teilnehmende wirklich begeistern.

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