Bei meinen Streifzügen durch die Social Media bin ich schon über so manche schillernde Figur gestolpert, hatte mir bislang aber nicht wirklich Gedanken dazu gemacht, wer, wie, was, warum?

Bis ich auf diesen tollen Film bei arte gestoßen bin und sofort dachte: Wie großartig!

„Was geht Alter?“

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Und schon war dieses Thema geboren.

Eine Frage an dich

– und vielleicht beantwortest du sie für dich, bevor du weiterliest:

Wofür fühlst du dich vielleicht zu alt? Bei was sagst du dir selbst: “Dafür bin ich zu alt!”?

Gibt es da Bereiche, wo du dich beschränkst aufgrund deines Alters? Das kann mit 30 sein, über 50 oder noch später. Ich glaube, das ist egal, in jeder Lebensphase gibt es sicher Situationen wo man denkt: “Das kann ich in meinem Alter doch nicht mehr machen!”

 

Mich interessieren bei diesem Thema 2 Aspekte

  1. Was traut sich jemand nicht mehr zu – denkt also, das kann ich nicht, dafür bin ich zu alt? (Mich in Online-Technik einarbeiten/ Online-Banking/ alleine reisen – was weiß ich…)
  2. Wo nimmt sich jemand zurück, wagt es nicht, sich zu zeigen? (Keine Videos von sich veröffentlichen, nicht mehr in bestimmte Kneipen oder Lokale, auf Veranstaltungen gehen??)

Im Film werden “Granfluencer” gezeigt, alte Frauen und Männer, sogar über 90. Die bunt und schillernd auf Tik Tok oder Instagram aktiv sind, mit den unterschiedlichsten Themen. Aber mit einer Botschaft: Du musst dich nicht verstecken, nur weil du alt bist. Du musst auch nicht mausgrau rumlaufen.

 

 

Motten im Kopf oder Weisheit weitergeben?

Alte Menschen haben eine Menge zu sagen. Sie haben viel erlebt, sie haben viel gelernt und Erfahrungen gemacht. Also, warum diese nicht weitergeben über die Kanäle, mit denen man heute Menschen erreicht.

Ich denke ja auch nicht im Traum dran, aufzuhören, nur weil ich über 70 bin. Wenn ich sehe, wie grottenschlecht immer noch die meisten Online-Veranstaltungen sind, so scheint mir noch ein gewaltiger Bedarf an kreativen und interaktiven Methoden zu bestehen. Daher: meine Mission geht weiter, so lange ich noch in die Tasten hauen kann.

 

Alles außer rentnerbeige

 

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein Interview in einem Modeblog mit der Überschrift: “Alles außer Rentnerbeige”. Die Blogbetreiberin Susanne Ackstaller hatte mich auf einem Workshop erlebt und meine bunte Kleidung bewundert. Damals war es noch in der Kategorie Ü60, heute könnte ich in die nächste Kategorie Ü 70 aufsteigen.

Zum Interview

Ich kannte vorher den Begriff rentnerbeige noch gar nicht! Seitdem fiel mir dann aber in der Tat auf, dass viele ältere Menschen nur in beige und eben grau rumlaufen. Furchtbar. Ich liebe bunt. Ob bei Kleidung, Wohnung, Bildern.

Denn ja, es drückt etwas aus. Für mich Lebendigkeit und Lebensfreude, es gibt mir Energie und ein Lächeln im Gesicht. Also, warum sollte ich unauffällig durchs Leben schleichen, nur weil ich schon älter bin? Wer bestimmt das?

 

Warum darf ich keine Falten haben?

Alter ist keine Krankheit – und selbst Krankheit sollte man nicht verstecken müssen. Warum darf ich keine Falten haben? Das ist NORMAL! Ich finde es wesentlich schrecklicher, wenn sich jemand Gift ins Gesicht spritzt und die Muskulatur und Lebendigkeit lahm legt. DAS sollte man verstecken und geheim halten, nicht Falten.

Das Thema ist für mich ja auch deshalb interessant, da ich regelmäßig auf den Social Media poste, Videos, Shorts und Reels mache – und unter anderem auch auf TikTok veröffentliche. Und eine Freundin dann mal meinte: Da siehst du aber alt aus. Da sieht man aber deine Falten. So what?

Dadurch sind doch meine interaktiven Methoden nicht schlechter!

So lange mein Hirn noch funktioniert, so lange werde ich meine Ideen, Tipps und Videos veröffentlichen, damit möglichst viele Menschen was davon haben. Und für ihre Teilnehmenden spannendere und interessantere Online-Veranstaltungen machen und nicht mit PowerPoint-Vorträgen langweilen. Und ob ich dabei ne Falte mehr im Gesicht habe oder nicht, ist mir schnurps.

So ein Film wie der bei Arte ist daher für mich höchst inspirierend und ermutigend.

Ermutigung

Ich verstecke mein Alter auch in den Social Media und in meinen Veröffentlichungen nicht, um eben damit auch älteren Menschen zu zeigen: “Eh, du kannst auch Online-Seminare machen! Du kannst auch die Technik lernen und dich in all den Kram einarbeiten. Sieh mich, ich mach das doch auch mit über 70!”

Und indirekt kann es auch eine Ermutigung für jüngere sein, dass sie die Panik vor dem Alter verlieren. Das Leben ist auch Ü 50 noch lebenswert :-), du kannst auch noch jeden Scheiß mit Ü 70 machen, was dir Spaß macht.

Idee zum FRöhlichen FReitag

Und so kommt mir beim Schreiben schon wieder ne neue Idee: Ich wollte mir noch mal einen Redaktionsplan erstellen und die Tage thematisch zuordnen. Dieses Systematik wird zwar außer mir wohl niemand erkennen :-), aber es erleichtert die Planung und Produktion. Beispielsweise: Montag immer ein Online-Spiel, Dienstag immer ein methodischer Beitrag, Mittwoch Fragen von Lesern beantworten, Donnerstag ein Video – und ja, Freitag könnte ich ja einen “Bunten Tag” machen. Einfach immer was schönes zeigen, das bunt ist. Da muss ich noch weiter drüber nachdenken.

Ich hatte sogar mal in meinem Blog ne Rubrik: “Das Leben bunter machen”. Die sollte ich wohl wieder mal aufgreifen. Also FReitag wie FRöhlich :-).

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