Eine kleine spielerische Methode, um auf kreative Ideen zu kommen oder sogar zu einer kreativen Problemlösung.

Wenn es mal klemmt…

Du brütest über einem Thema und kommst nicht weiter. Nichts Kreatives fällt dir ein.
Oder du hast eine konkrete Fragestellung und findest keine Lösung.

Geh zum Briefkasten!

Briefkasten-Orakel

Diesmal wirfst du die Werbung nicht fort, sondern nimmst sie als kreative Ideengeber mit an deinen Schreibtisch.

Du machst dir noch einmal deine konkrete Fragestellung klar, am besten schreibst du es auf.

Beispiel: Worüber schreibe ich in meinem nächsten Newsletter?
(Ich mache das jetzt hier wirklich „live“ und hangele mich mit dir gemeinsam durch die Methode)

Dann pickst du blind in eine Seite und auf ein Wort.


Reizwort-Methode


Ein Wort

Danach erst schaust du, welches Wort du erwischt hast – und das nimmst du dann als sogenanntes Reizwort.
Zu diesem Reizwort notierst du erst einmal alle Assoziationen, die dir dazu einfallen, ohne an dein Thema oder deine Frage zu denken.

Beispiel: Du hast das Wort „Baustelle“ erwischt.
Assoziationen können sein: Stress, Lärm, Umweg, Stau, Reparatur, Sand, Menschen, Schilder, Hindernis, Erneuerung – usw.

Dann nimmst du deine Fragestellung und dann nacheinander jede Assoziation und bringst diese immer mit der Fragestellung in Verbindung. Und versuchst daraus, Ideen zu entwickeln.
Das ist nicht einfach, die Reizwort-Methode ist eine sehr anspruchsvolle Methode. Aber probier es ruhig aus.

Beispiel: Worüber schreibe ich in meinem nächsten Newsletter?

Stress –
Klar, da könnte ich was über Stressbewältigung schreiben/

eine konkrete Methode zum Stressabbau/
den Antreiber-Test noch mal aus der Schublade holen/
eine Yoga-Übung am PC vorstellen, die auch entspannt/
Tee zur Entspannung /
Ursachenanalyse: Was bereitet dir Stress? usw.

Lärm – Hier wird es schon schwieriger, ein Thema zu finden, das mit Online-Seminaren oder Kreativität zu tun hat. Aber frei drauf losgesponnen:

  • zeigen, wie man bei Zoom die Mikros aller Teilnehmer ausstellen kann
  • Mit Musik im Hintergrund arbeiten (auditive Lerner)
  • im Urlaub arbeiten
  • Nachtarbeiter (weil es dann so schön ruhig ist)
  • eine Freundin, die Malerin ist, hat immer nachts gearbeitet
  • Manche Kinder schlafen gut, wenn Leute sich im Raum unterhalten

Umweg

  • viele Kreativitätstechniken entfernen sich erst einmal vom Thema (wie auch bei der Reizwort-Methode)
  • Umwege erhöhen die Orstkenntnis – einen Beitrag über Sprichwörter und Redewendungen schreibe
  • ein Spiel, eine Methode mit Sprichwörtern und Redewendungen erfinden bzw. vorstellen (habe ja schon eine dazu erfunden 🙂)
  • Zen-Sprüche als Ausgangspunkt nehmen (wenn auch nicht der abgedroschene „Der Weg ist das Ziel“ – nach einer so inflationären Nutzung wird das schönste Zitat ätzend)
  • Ideenfindung durch Wandern/ in der Natur

Reparatur

  • Was ist „kaputt“, wo muss ich etwas reparieren, verbessern, optimieren? (Beispiel: meine kaputten Wochenenden – die letzten Wochenenden habe ich durchgearbeitet trotz meiner Geschäftsvereinbarung, am Wochenende nicht zu arbeiten!!)
  • Kritik von Teilnehmenden – wie kann ich als Trainerin damit umgehen und sie postitiv nutzen
  • Kritik in den Social Media – wie kann ich damit umgehen und sie positiv nutzen

So, ich denke, das reicht als Beispiele.
Du nimmst diese Reizworte nur als Sprungbrett für Ideen zu deiner Frage. Sie müssen auch gar nichts damit zu tun haben. Hauptsache, dir kommen Ideen?
Ich hätte jetzt schon durch die vier Reizworte ca. 20 neue Themen für Beiträge. Und wenn ich damit anfangen, erben sich daraus noch mehr, weil es zu jedem Thema noch 5-10 Unterthemen gibt usw.

 

Ein Bild

Es kann auch ein Bild sein. Dann assoziierst du zu dem Bild und verfährst genauso wie oben beschrieben.

Durchblättern

Du kannst auch gezielt die Prospekte durchblättern und schauen: Springt dir eine Formulierung, ein Satz, ein Wort ins Auge, das zu deiner Fragestellung passt. Das quasi eine Antwort liefert?

Auch wenn du es dir dann zurecht bastelst, alles ist erlaubt. Es ist ja nur ein Hilfsmittel, um dich auf neue Ideen zu bringen. Oder auch eine Klärung herbeizuführen.

Denn auch wenn du dir etwas „zurechtlegst“, zeigt das ja, was du eigentlich willst – und dir vorher vielleicht nicht zugestanden hast.

 

Variante für Entscheidungen

Du kannst den Briefkasten auch als „Würfel“ nutzen für eine Entscheidung, wo du zwischen Ja und Nein schwankst.
Bei einem Würfel legst du vorher fest: Gerade Zahlen bedeuten ja, ungerade Zahlen nein.

Beim Briefkasten hieße das:
Ist der Briefkasten leer, heißt es nein.
Ist Post drin, heißt es ja.

 

Wichtige Ergänzung

Und wenn du dann merkst, dass du total enttäuscht bist über das Ergebnis, dann hast du ja auch eine Antwort. Dann machst du eben das Gegenteil.

Und wenn du merkst, du freust dich über das Ergebnis, dann wolltest du genau das – und hast es vorher nur nicht so klar gemerkt oder dir nicht zugestanden.

 

 

 

 

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