Dinge einmal ganz anders machen als eine Grundlage für Kreativität

Pippi Langstrunpf schläft mit den Füßen auf dem Kopfkissen und mit dem Kopf unter der Decke.


Ein Weg zu kreativen neuen Ideen ist es, Dinge einmal anders zu machen als sonst. Aus gewohnten Denkbahnen auszubrechen.

Denn ich kann nur Neues erschaffen, wenn ich nicht immer alles genauso mache und denke wie bisher. Das ist eigentlich logisch.
Trotzdem versuchen wir das oft. Strengen uns noch mehr an und machen noch mehr vom Gleichen oder wir machen es schneller oder…
Statt etwas ganz Neues zu probieren.

Ein Schritt davor ist es, überhaupt neue Gedanken zuzulassen, denn oft zensieren wir uns schon da. Der innere Kritiker schlägt erbarmunglos zu, sowie sich ein merkwürdiger, verdrehter, ungewohnter Gedanken seinen Weg bahnen will.
„Das ist doch verrückt!“ „Das geht doch nicht!“ „Das haben wir noch nie so gemacht!“ Genau! Und deshalb hat sich auch nichts geändert.

Ungewohnte Denkrichtungen einschlagen

Wir setzen Kreativitätstechniken in der Regel ein, um neue Ideen zu entwickeln. Ein neues Produkt, ein neues Seminarkonzept, eine neue Marketingkampagne oder anderes. Dazu brauchen wir neue Ideen, damit es erfolgreich wird.
Wir brauchen neue Herangehensweisen um an neue Ideen zu kommen.

Um wirklich auf neue Ideen zu kommen, müssen wir aber lernen, ungewohnte Denkweisen zuzulassen, scheinbar verrückte Gedanken und Ideen einzuladen und nicht wegzuschicken. Spielerisch und experimentell damit umzugehen.

Und so zu erleben, wie es plötzlich Pling macht. Der Funke sprüht. Eine geniale Idee nach oben ploppt.

Das ist aber nur möglich, wenn wir vorher unorthodoxe Gedankenspiele zulassen. Den inneren Kritiker in dieser Phase vor die Tür schicken. Das können wir wunderbar von Pippi Langstrumpf lernen. Das ganze Buch ist voller Anregungen zur Kreativität. Ich werde sie also sicher noch öfter zitieren.

Heute greifen wir uns diese eine Anregung heraus:
Das Gegenteil tun / Dinge umkehren.

Im Alltag üben

Schau dir mal einen Tag lang bewusst deine Routinen an.
Vielleicht kannst du an manchen Stellen einmal die Reihenfolge ändern? (Wobei das Zähneputzen vor dem Frühstück nicht ganz so sinnvoll ist wie nachher J).
Bei manchen Dingen ist es vielleicht egal, bei anderen wiederum sehr irritierend. Das ist gut! Das ist genau das, was wir wollen. Eine Irritation und Unterbrechung von Gewohnheiten.

Statt morgens könnte ich beispielsweise abends Yoga machen.
Neulich habe ich meine Mittagsrunde abends um 21 Uhr gedreht.
Statt abends kannst du mal mittags kochen.
Den Nachtisch am Anfang essen J.
Den Liegestuhl in die andere Richtung drehen.
Den Kaffee aus dem Glas trinken.
Mit dem Fahrrad fahren statt mit dem Auto.
Einen Wanderweg anders herum gehen.

Letzteres habe ich auch schon öfter gemacht und interessante Erfahrungen dabei gemacht. Die Landschaft sieht natürlich ganz anders aus, wenn man von der anderen Seite kommt.
Das tolle Lokal kommt am Ende der Wanderung, da ist es auch viel sinnvoller, zum Abschluss nett essen zu gehen als eine Stunde nach dem Start.

Was fällt dir ein?

Also, was kannst du einfach mal anders herum machen?
Wenn du nicht die Füße aufs Kopfkissen legen willst, kannst du ja auch mal dein Bett anders herum drehen. Oder das Kopfkissen nach unten und dich auf dem Bett anders herum legen. Das wird schon ziemlich ungewohnt sein.

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