Kreative Jahresrückschau

Beim Mittagsspaziergang Samstag kam mir diese Idee. Ich mache ja immer eine sehr ausführliche und strukturierte Rückschau des Jahres, liebe aber auch kurze und knackige Methoden, die bestimmte Dinge auf einen Punkt bringen.

3 Hochs und 3 Tiefs

Wenn Sie auf das noch nicht ganz vergangene Jahr 2019 schauen, was fallen Ihnen spontan für 3 Höhepunkte und 3 Tiefpunkte ein?

Ich mache es beispielhaft mit Ihnen zusammen und lade Sie ein, gleich mitzumachen. Oder auch erst später, bei Ihrer Jahresrückschau.

Sie werden an meinen Beispielen sehen, dass es nicht nur besonders große Ereignisse sein müssen, es kann auch was Kleineres sein oder nur eine Momentaufnahme.

Nehmen Sie das, was Ihnen als erstes einfällt.

1. Schreiben Sie Stichworte auf

Wenn Sie Zeit und Lust haben, schreiben Sie auch mehr als 3 Stichworte. Alle Gedanken, Assoziationen, Gefühle, die Ihnen dazu kommen. Geschichten, Mind Maps, was auch immer Ihnen gerade in den Sinn kommt.

2. Kreative Bearbeitung

Nun können Sie dazu kritzeln, zeichnen, malen, schnibbeln, kleben oder alles zusammen. Was Ihnen gerade dazu einfällt und wozu Sie Lust haben.

Sie können einfach ein Mind Map mit den Stichworten gestalten und mit Farben ausmalen und vielleicht kleine Zeichnungen dazu.

Sie können Seiten in einem Art Journal gestalten.

Sie können aber auch wie ich, eine wilde Mischung machen. Ich habe nun noch „Scrapbooks“ entdeckt und seitdem gibt es kein Halten mehr.

Ein Beispiel zeige ich Ihnen dazu in meinem Video zu einem meiner Tiefs.

Eins meiner Beispiele zu einem Tief

Meine Beispiele

Ich fange mit den Tiefs an und ende mit den Hochs, das lässt dann ein besseres Gefühl zurück.

Meine 3 Tiefs

1. Autounfall in der Türkei

Ganz klar, das war der absolute Tiefpunkt in diesem Jahr. Statt 4 Wochen Urlaub in meinem kleinen Paradies gleich nach der Ankunft mit 5 Knochenbrüchen im Krankenhaus landen und erst einmal monatelang aus dem Verkehr gezogen sein. Abgesehen von den Schmerzen und immer noch bestehenden Einschränkungen.

Als Beispiel für die kreative Bearbeitung habe ich das Video aufgenommen. Das können Sie dann auf Ihre Themen leicht übertragen

2. KEIN Urlaub dieses Jahr

In den letzten Jahren war ich immer im Frühjahr und Herbst in der Türkei, jeweils 4-6 Wochen. Ich habe dann auch teilweise da gearbeitet, aber ich war eben immer draußen, in der frischen Luft, warme Temperaturen, andere Eindrücke. Ich war hier raus, bekam den Kopf frei und konnte mich da dann auf ein Projekt konzentrieren. Das fehlt mir dieses Jahr enorm.

Ich habe einen Versuch gestartet, im Oktober eine Woche Urlaub zu Hause zu machen, doch der ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Ein Tag verdiente die Bezeichnung „Urlaub“, alle anderen konnte ich vergessen. Zumal mir Verabredungen absagten und ich alleine mit einem Arm nicht so viel unternehmen konnte.

3. Kleiner Technik-Scheiß

Das ist vielleicht lächerlich, aber raubt mir so in Summe doch auch ganz schön viele Nerven.
Wenn ich mich wochen- und monatelang in eine neue Software (Buchhaltung) einarbeite und es dann doch nicht klappt, weil die Bank ein neues Sicherheitsverfahren einführt und die Daten nicht mehr transferiert werden.
Wenn meine teuer gekaufte Funk-Klingel zum zweiten Mal kaputtgeht und der Elektriker wochenlang nicht kommen kann. (Ohne sie höre ich im Büro meine Haustürklingel nicht, weil da ein Flur und ein Zimmer und zwei Türen dazwischen sind).
Ich mich ebenso wochenlang in mein neues Kontaktmanagement-System einarbeiten muss (das mir aber hoffentlich noch viel Freude bescheren wird).

Meine 3 Hochs

1. Dass ich so unglaublich viel Hilfe, Unterstützung und Besuch bekommen habe nach meinem Unfall

Ich weiß nicht wie, aber halb im Koma habe ich es geschafft, bei Facebook meinen Unfall bekanntzugeben. Das war tatsächlich eine sehr gute Idee. Denn so bekam ich schon in der Türkei täglich Besuch von Freunden, die für mich dolmetschten, mir das Handy ans Ohr hielten, mich fütterten und mir beim Überleben halfen.

Anschließend in Deutschland bekam ich Unmengen von Besuch im Krankenhaus und Pflegeheim, natürlich Freunde, Familie und Bekannte, aber eben auch bislang nur virtuelle Freunde, die sich auf den Weg machten. Das hat mich ungeheuer gerührt, ebenso die vielen konkreten Hilfsaktionen und Geschenke.

So eine Unterstützung hilft ganz sicher auch ungemein bei der körperlichen Heilung.

2. Dass ich im Herbst wie von selbst sehr viele Online-Trainer-Ausbildungen und Webinar-Trainer-Ausbildungen für Unternehmen durchführen konnte

Eine Ausbildung war schon vor meinem Unfall gebucht worden, doch alle anderen kamen einfach zur rechten Zeit. Denn nach dem Unfall musste ich monatelang alle Präsenzseminare absagen und gerade da hatte ich eine Menge Termine. Als Freiberuflerin bedeutet das schlicht „keine Einnahmen“. Daher bin ich sehr froh und dankbar, dass es dann im Herbst gut lief und ich einige Ausbildungen parallel laufen hatte.

3. Dass ich nun endgültig die Entscheidung gewagt habe: ab sofort biete ich nur noch Online-Seminare an

Dass ich es nun gewagt habe, hängt sicher mit Punkt 1 und 2 zusammen. Den Wunsch hatte ich schon länger, aber mir fehlte das letzte Quäntchen Mut. Doch es war sozusagen die zugespitzte Konsequenz aus den Ereignissen.

Also habe ich es gewagt und bin gesprungen. Es ist das, was ich aus tiefstem Herzen will – und wie soll sich etwas Neues entwickeln, wenn ich nicht vorher den Weg freimache?

Ich zitiere wieder einmal: „Der Affe muss den alten Ast loslassen, ehe er auf den neuen springen kann!“

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